Ludum Dare 22 – Alone

8. Januar 2012

Nachdem Herr Ludonaut die 891 Einreichungen der Ludum Dare 22 bereits durchgespielt hat, will ich mir doch auch mal die Zeit nehmen und hier ebenfalls ein paar Perlen vorstellen, die mir beim Stöbern ins Auge gefallen sind.

Wie auch schon beim Beitrag zur Ludum Dare 21 stelle ich die Spiele hier in zufälliger Reihenfolge vor. Für eine Bestenliste müsste ich erheblich mehr Spiele antesten. Hier findet ihr lediglich ein paar Spiele, deren Screenshot mir interessant genug für einen Test erschien.

Die Ludum Dare Auswahl auf Superlevel kann ich natürlich auch empfehlen. Einige der Spiele befanden sich auch in meiner Auswahl. Ich habe sie aber hier übersprungen und lieber noch ein paar weitere Titel vorgestellt. Angesichts der schieren Menge an Teilnehmern wird sich wohl sowieso nur ein Bruchteil der Spiele über eine angemessene Berichterstattung freuen können. Falls ihr einen deutschen Blog oder eine Webseite habt und auch über die Ludum Dare berichtet, so lasst es mich wissen. Spätestens im April zur Ludum Dare 23 ist euch ein Backlink sicher.

Wer mal an der Ludum Dare teilnehmen möchte und sich nicht vorstellen kann, wie das in 48 Stunden ablaufen soll, dem empfehle ich einen Blick in die Videoaufzeichnung zur Entstehung von Minicraft von Markus „Notch“ Persson (auf beste Qualität und Vollbild stellen). Minicraft werd ich hier übrigens nicht vorstellen. Das hat schon genug Medienrummel bekommen. Statt dessen werde ich zu gegebener Zeit über Minitale berichten. So wird die erweiterte Version von Minicraft heißen.

Nun aber viel Spaß beim Stöbern.
Achja, fast alle der angetesteten Spiele lassen sich auch im Browser spielen. Ich habs aber nicht jedesmal dazugeschrieben. Klickt einfach mal rein.

 

Oh Dear, I’ve Lost My Hat (fakeyou): Den Anfang macht wieder ein Labyrinthspiel. Finde den Hut im Wald und kehre anschließend zum Auto zurück. Optisch finde ich das Spiel gelungen. Die Engine ist aber ein wenig träge.

Alone in Space (vic): Man hast 10 Minuten Zeit, um von einem beschädigten Raumschiff zu entkommen. Etwas düster aber grafisch sehr schöne Umsetzung auf Unity Basis. Bei der Qualität fällt der fehlende Sound leider besonders auf. Bei ausreichend Feedback würde der Entwickler noch ein paar weggekürzte Level nachreichen und das Ganze mit Texturen versehen.

 

Dungeons of Solitude (Knighty): Klassischer Dungeon Crawler mit schöner Grafik. Fehlender Sound und hackelige Steuerung trüben ein wenig den Spielfluss. Trotzdem eine klasse Leistung für 48h.

Phares (Felipe Budinich) ist ein seltsames Spiel. Als Leuchtturm hindert man Seelen daran, aus der Hölle zu entfliehen. Phares ist total einfach, sieht aber interessant aus. Das ist auch der einzige Grund, wieso es hier aufgelistet ist. Vielleicht noch, weil es in HTML5 implementiert ist.

Castaway (agersant): Der offizielle Screenshot von Castaway sah eigentlich nicht sehr verlockend aus. Das Spiel selbst hingegen hat mir trotz zäher Steuerung und kurzer Spieldauer gefallen.

Bei Are We Alone? (Fiona) macht man sich auf zu den Sternen, um außerirdisches Leben zu suchen. Um seine Mission zu finanzieren, muss man unterwegs nach Mineralien und Treibstoff suchen. Das Spiel ist echt schwer, da einem ständig der Sprit oder die Crewmitglieder ausgehen. Mir hats trotzdem Spaß gemacht.

Dread Maze (demonpants) ist ein flotter Dungeon Crawler. Das kann man ruhig wörtlich nehmen, den der Held eilt mit beachtlichem Tempo durch das Labyrinth. Auch der lustige, selbstgemachte Sound ist erwähnenswert.

OMFG FFS will you LEAVE me ALONE (yerahmeel) ist ein Jam Beitrag, bei dem man als bewaffnete Blondine vor einem haufen Stalker fliehen muss. Wobei fliehen nur 50% des Spielinhaltes beschreibt. Die andere Hälfte besteht darin, die Verfolger mit Uzi, Shotgun und Pistolen dauerhaft am Aufholen zu hindern.

In Bunker (namrog84) erwacht man in eben diesem und sammelt Notizzettel, die einem Aufschluss über den eigenen Verbleib geben sollen. Ein paar (zu wenige) Schieberätsel ala Sokoban und ein Labyrinth. Die langen Laufwege trüben den Spielspaß leider erheblich.

 

/follow (01101101): Wie werd ich meinen Bodyguard los in fünf Bildschirmen. Klasse Grafik, Sound und Umsetzung. Kann ich empfehlen.

Leave me alone! (gustavla): Monster killen, Gold sammeln, Waffen kaufen und schließlich alle Dorfbewohner besiegen. Einfach aber gut gemacht. Leider kein Sound. Gefällt mir trotzdem.

The Chosen (Balooga03): Allein auf einer Insel umgeben von Bergen, einer Pyramide und seltsam leuchtenden Vögeln. Trotz einiger Spielzeit bin ich leider nicht dahiner gestiegen, was ich eigentlich machen soll. Das Spiel ist aber toll in Szene gesetzt und auch die Musik passt gut zum Thema. Hervorragende Leistung für 48h.

Ravenwood (Danik): Eine Katze findet in einer regnerischen Nacht seltsame Sphären im Wald. Gute Atmosphäre und solide Umsetzung. Hat Spaß gemacht.

 

Arzea (arkeus): Wow, ich habs in knapp einer Stunde einmal koplett durchgespielt und bin schwer beeindruckt. Das Thema spiegelt sich zwar nur eingeschränkt im Spiel wieder. Trotzdem mein bisheriger Favorit.

In I’m Where? (Cryptix) muss man das Rätsel um die verschundenen Bewohner Mysrias lösen.  Es gibt keine Gegner, sondern nur Rätsel zu lösen. Das ist nicht nur Cryptixs erster Beitrag zur Ludum Dare sondern sein erstes Spiel überhaupt. Dafür gefällt es gut und ich hoffe, da kommt in Zukunft noch mehr.

Falls ihr noch weitere Tipps habt, könnt ihr gerne in den Kommentaren einen Link zum entsprechenden Spiel hinterlassen.

1 Kommentar zu „Ludum Dare 22 – Alone“

  1. Super.licio.us | Superlevel sagt:

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