Privateer Gemini Gold

18. April 2009

Privateer Gemini Gold

Mit Privateer ging allen Elite-Verwöhnten ein Wunsch in Erfüllung. Eine Weltraumsimulation mit viel Freiheit, die zudem im 1993 äußerst angesagten Wing Commander Universum angesiedelt war. Knapp 12 Jahre später wiederholt sich der Lichtblick. Mit Privateer Gemini Gold erblickt der Klassiker erneut das Licht.

Als Pilot eines Raumschiffes der Taurus-Klasse startet man sein Abenteuer im Gemini-Sektor. Dabei entscheidet man selbst, ob man lieber als Kopfgeldjäger auf Piratenjagd geht oder als friedliebender Händler von Planet zu Planet zieht. Wobei man sich auch als Händler auf das ein oder andere Gefecht einstellen muss, da die eigene Fracht wie ein Piratenmagnet wirkt.

Privater Gemini Gold Startbildschirm Anflug auf Planetenbasis Landedock auf einem Planeten

Hat man genug Credits verdient, kann man sein Raumschiff mit zahlreichen Erweiterungen ausstatten oder sich einen anderen Gleiter zulegen. Zudem gibt es einige Gilden, denen man gegen einen Obolus beitreten kann und die einem profitablere Aufträge anbieten. Wer genug von den Einzelmissionen hat, kann schließlich auch einer Storyline folgen, die für zusätzliche Spannung und Atmosphäre im Spielverlauf sorgt.

Privateer Gemini Gold basiert auf der freien Vega Strike-Engine und läuft unter Windows, Linux und auf dem Mac. Einige Graphiken im Spiel wirken noch altbacken, da sie direkt aus dem Original entnommen wurden. Die meisten Objekte wurden aber in 3D neu erstellt und geben dem Spiel ein zeitgemäßes Aussehen.

Büro der Handelsgilde Explosion eines Kilrathi Schiffes Raumdock eines Minenasteroiden

Das Remake war ein gebührender Anlass, meinen uralten Sidewinder Joystick wieder auszumotten und vom Staub zu befreien. Wer noch einen Joystick besitzt, wird seine wahre Freude dran haben. Mit der Maus oder Tastatur ist das Spielen natürlich auch möglich, aber nicht ganz so komfortabel.

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