Roguelike

Archiv für die Kategorie „Roguelike“

The One Road

Mittwoch, 8. Mai 2013

the one road

Ein Rollenspiel mit Levelsystem, verschiedenen Monstern und unterschiedlichen Waffen, Rüstungen, Zaubersprüchen und Tränken in 48 Stunden geht nicht? Geht doch! Dietrich Epp demonstriert das in seinem Ludum Dare Beitrag The One Road.

Als aufstrebender Held beschreiten wir die eine Straße, die uns unweigerlich zum finalen Endgegner führt. Der Weg führt uns durch unterschiedliche Kullisen und je weiter wir vordringen, desto schwerer und zahlreicher werden die Gegner. Mit dem erbeuteten Gold können wir im Dorf Ausrüstung und Tränke kaufen, ohne die das Spiel nicht zu meistern ist. Wer es etwas schwerer haben will, kann zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. Zudem gibt es bereits eine leicht erweiterte Version, bei der auch die angelegte Ausrüstung sichtbar ist.

Das Spiel ist in HTML5 erstellt. Wer nach dem Start keine Musik hört, sollte es einfach in einem anderen Browser nochmal probieren. Unter Chrome lief es bei mir problemlos.

Spiele unter: The One Road (Chrome Browser empfohlen)

Ludum Dare 22 – Alone

Sonntag, 8. Januar 2012

Nachdem Herr Ludonaut die 891 Einreichungen der Ludum Dare 22 bereits durchgespielt hat, will ich mir doch auch mal die Zeit nehmen und hier ebenfalls ein paar Perlen vorstellen, die mir beim Stöbern ins Auge gefallen sind.

Wie auch schon beim Beitrag zur Ludum Dare 21 stelle ich die Spiele hier in zufälliger Reihenfolge vor. Für eine Bestenliste müsste ich erheblich mehr Spiele antesten. Hier findet ihr lediglich ein paar Spiele, deren Screenshot mir interessant genug für einen Test erschien. (mehr …)

POWDER – Handheld Abenteurer

Montag, 4. Juli 2011

Diesmal ist es Baezl’bub, den der werte Held 25 Ebenen unter der Oberfläche aufstöbern muss, um ihm sein schwarzes Herz aus der Brust zu schneiden. Natürlich wimmelt es auch diesmal von unzählichen Gegnern und nützlichen Gegenständen, die man auf den darüberliegenden 24 Stockwerken aus dem Weg räumen bzw. einsammeln muss. Und selbstverständlich finden nur die Besten der Besten den Weg zurück an die Oberfläche.

POWDER ist ein klassisches Roguelike, das sich nicht durch die zweckdienliche Story, sondern durch einige untypische Eigenschaften von der Masse abhebt. Für ein Roguelike mit diesem Umfang würde ich es als durchaus einsteigerfreundlich bezeichnen. (mehr …)

Dungeon Dash – Die Leiter runter

Samstag, 14. Mai 2011

Dungeon Dash ist ein unkompliziertes, kostenloses roguelike Rollenspiel. Die Entwickler Andy Assault und Jess Bowers haben es für den „20 Event“ Wettbewerb 2011 erstellt, der jährlich von Clickteam and Gamebuilder organisiert wird und zur Promotion der Multimedia Fusion 2 Plattform dient. Dungeon Dash belegte dieses Jahr den ersten Platz.

Auf der Suche nach Schätzen kämpft man sich durch zufällig generierte Level und legt sich dabei mit Skeletten, Schlangen und Dämonen an. Ist eine Ebene gesäubert, steigt man die Leiter in den nächsten Stock runter. Die Handhabung ist einfach und die Steuerung beschränkt sich auf die Pfeiltasten, Space und Tab. Im Inventar kann man sich die gefundene Ausrüstung anlegen oder Tränke einnehmen. (mehr …)

DoomRL – Monsterjagt mit der ASCII Shotgun

Freitag, 13. November 2009

DoomRL

Mein letzter ernstzunehmender Ausflug in Roguelike-Gefielde liegt bestimmt schon 10 Jahre zurück. Damals versuchte ich mich durchaus begeistert, aber wenig erfolgreich an NetHack. Mit DoomRL bin ich nun erneut über einen Rogueliketitel gestolpert, der mich so neugierig gemacht hat, dass ich diesem Genre eine weitere Chance gab. Vor allem hat es mich interessiert, wie Kornel Kisielewicz (der Entwickler hinter DoomRL) das Spielkonzept des First-Person-Shooters von ID Software in ein ASCII RPG gepresst hat, ohne den Bezug zum Original zu verlieren.

Nachdem ich DoomRL nun einige Stunden gespielt habe, muss ich zugeben, dass Kornel die Umsetzung überraschend gut gelungen ist. Der Bezug zu Doom wird allerdings weniger über die Grafik, den eingefärbten Buchstabensalat ;), sondern durch den Sound hergestellt. Wie im Original hört man hinter den ASCII-Wänden die Imps und Pinkis grunzen und kann dadurch schon halbwegs erahnen, was einen um die nächste Ecke erwartet. Einem Zuhörer würde es mit geschlossenen Augen vermutlich schwer fallen, DoomRL von IDs Original zu unterscheiden. (mehr …)